Frustessen – wenn die Seele hungert

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Schon drei Stunden ohne Pause am Lernen. Da kriegt man auf einmal so richtig Lust auf was Süßes: ein Stück Schokolade, ein Teilchen vom Bäcker. Nach dem kleinen Zuckerschock geht es dann zurück an die Arbeit. Doch nicht bei jedem bleibt es bei nur einer süßen Sünde zwischendurch. Manche Menschen haben, gerade wenn sie unter Stress stehen, ihre Gelüste nicht mehr unter Kontrolle. Aus dem kleinen Stückchen Schokolade wird Tafel um Tafel. Das ist dann nicht mehr die liebevoll als Nervennahrung getaufte Nascherei, sondern Frustessen.

So bezeichnen Psychologen das Phänomen, bei dem Nahrung für Betroffene wie ein Beruhigungsmittel wirkt. Dabei hat eigentlich nicht der Körper, sondern die Seele Hunger, erklärt Die Welt. Frustesser verdrängen oft eine seelische Belastung. Als Resultat ‚hungert‘ die Seele, weil ihr etwas fehlt. Für die Psyche herrschen also magere Zeiten und genau in diesen erhält der menschliche Körper das Zeichen, Vorräte anzulegen: Zucker und Fett sind der Weg der Wahl. Der Besuch im Schlaraffenland, der das seelische Loch stopfen soll, ignoriert also nicht nur das psychische Problem, das zu Grunde liegt.

So ein Essverhalten schadet obendrein der körperlichen Gesundheit. Wie also dem entgegenwirken, dass Stress und Frust das Essverhalten beeinflussen? Wer aus Frust bis zum Punkt der Übelkeit isst, braucht ärztliche Hilfe. Wer allerdings einfach ab und zu in die Nasch-Schublade greift und trotzdem nicht seine schlanke Linie gefährden will, dem können schon kleine Veränderungen nutzen: Zartbitter statt Vollmilch, statt dem zuckrigen Plunderstück eine Banane, deren Inhaltsstoffe optimal gegen Stress sind. Es gibt also Alternativen, die nicht nur die Lust auf Süßes stillen, sondern dem Körper sogar noch die nötige Energie zum Weiterlernen/-arbeiten schenken (vgl. hier).

 

 


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