Lernen mit Musik

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Lernen kann manchmal ganz schön öde sein, selbst wenn der Stoff gar nicht mal so uninteressant ist. Um sich beim Lernen fit zu halten und zu verhindern, dass einem irgendwann die Augen über den Büchern zufallen, gibt es deshalb verschiedene Strategien. Eine Methode, die zunehmend Anerkennung findet: Lernen mit Musik.

Zunächst scheint Lernen mit Musik kontraproduktiv zu sein. Schließlich heißt es im Allgemeinen ja dass man am besten in einer möglichst ruhigen Umgebung lernt, um sich besser zu konzentrieren. Die Londoner Psychologin Dr. Emma Gray vom British CBT & Counselling Service führte zu dieser Fragestellung eine Studie durch und ließ Versuchspersonen in zwei Testgruppen lernen – die einen ohne, die anderen mit ausgewählter Musik. Ergebnis: die Gruppe, die sich beim Lernen musikalisch beschallen ließ, erzielte anschließend bessere Ergebnisse.

Das Stichwort ist hier allerdings „ausgewählte Musik“. Harte Metal-Riffs und treibende Dance-Rhythmen tragen vermutlich nicht zum Lernerfolg bei, da man sich bei mit dieser Art von Musik nur schlecht konzentrieren kann. Am besten eignet sich Fachleuten zufolge Klassische Musik mit einer Geschwindigkeit von 60 bis 70 BPM – bei dieser Frequenz wird besonders die linke Gehirnhälfte angesprochen, die für logisches Denken und Problemlösefähigkeit verantwortlich ist. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom sogenannten Mozart-Effekt: einige Studien legen nahe, dass das Hören von Mozart das räumliche Vorstellungsvermögen fördert.

Wer beim Lernen Musik hört, sollte aber dennoch darauf achten, die Lautstärke einigermaßen gering zu halten. Schließlich steht immer noch das Lernen im Vordergrund. Außerdem ist es hilfreich sich schon vorher eine Playlist zu erstellen. Ist die Playlist durch, z.B. nach zwei Stunden, weiß man dann auch gleich, dass es Zeit für eine kurze Pause ist.

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