Studium und das liebe Geld

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„Ohne Moos nix los“ – für viele Studenten ist der lustige Spruch harte Realität. Abgesehen von der üblichen Wohnungsnot in Studentenstädten und knappen Studienplätzen kommen für Studis oft noch Geldsorgen dazu. Für die Studienfinanzierung gibt es mehrere Optionen. Einige werden durch ihre Familie finanziert, andere gehen arbeiten, nehmen einen Kredit auf oder erhalten Stipendien. Viele sind auf die staatliche Förderung Bafög angewiesen. Doch diese finanzielle Hilfe zu beantragen ist nicht immer einfach. Anträge dauern oft Monate – und einige warten nur solange, um dann eine Absage zu bekommen. Diese Zwischenzeit zu überbrücken kann zu einem echten Problem werden.

Die SZ berichtet von Fällen in Berlin, bei denen Wohnungen Zwangsräumungen zum Opfer fielen, weil das Bafög zu spät für die Miete kam. Obwohl die Ausbildungsförderung schon über 40 Jahre alt ist, kommen Reformen nur schleppend. Die Arbeitsgruppe „Bildung“ der neuen Regierung hat sich laut Spiegel jetzt aber auf eine Bafög-Erhöhung geeinigt – wenn auch deren konkrete Höhe bisher noch nicht klar ist. Die engen Grenzen der Förderung betreffen dabei nicht nur deutsche Studis. Der europäische Gerichtshof entschied vor kurzem zugunsten einer Deutschen, die Auslands-Bafög für eine Ausbildung in Großbritannien beantragt hatte (siehe hier).

Abgesehen von der Höhe des Bafögs bleibt ein großes Problem aber weiterhin bestehen. Denn die Hauptursache für die Verzögerungen sind personeller Art: Den meisten Bafög-Ämtern fehlen schlichtweg Mitarbeiter, um Anträge zeitnah zu bearbeiten. Bei all den Hindernissen befinden sich Studis mit Bafög aber immer noch in einer günstigeren Lage als die mit Studienkredit, weil sie nach ihrem Abschluss keine Zinsen und nur die Hälfte des Darlehens zurückzahlen müssen. Von der „Baustelle Hochschule“ spricht auch die taz – dabei zählt Deutschland doch eigentlich zu den Ländern, die für die Qualität ihres Bildungssystems bekannt sind. In Bezug auf die großen und kleinen Verbesserungen, die an den Unis nötig sind, gibt es aber auch positive Entwicklungen: Für kostenlose Lernhilfen wie die Karteikarten-Software, App und Webversion von BRAINYOO zahlt man nämlich keinen müden Cent.

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One thought on “Studium und das liebe Geld

  1. Es ist schon unglaublich, welche Kosten tatsächlich entstehen, wenn man sich in der heutigen Zeit weiterbilden möchte. Daher ist es gut, wenn man auf Möglichkeiten wie Bafög etc. zurückgreifen kann, allerdings muss auch dieses Thema allgemein wieder reformiert werden, denn hier sind Veränderungen notwendig, damit letztenendes jeder die gleichen Chancen hat.

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